Securifix® Stapler Information System

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Durch eine Investition von rund 30.000 Euro in ein Stapler-Rufsystem, Stapler Information System, der Securifix® GmbH, Dachau, konnten die Meister Werke im Sauerland vier Flurförderzeuge einsparen. Die Lösung arbeitet unabhängig von der Lagerverwaltung als effizientes Leitsystem.


Bilder: M. Walter
Mehr Leisten pro Stapler Durch eine Investition von rund 30.000 Euro in ein Stapler-Rufsystem, Stapler Information System, der Securifix® GmbH, Dachau, konnten die MeisterWerke im Sauerland vier Flurförderzeuge einsparen. Die Lösung arbeitet unabhängig von der Lagerverwaltung als effizientes Leitsystem.

Halle 82 der MeisterWerke in Rüthen-Meiste: Hier entstehen an insgesamt fünf Fertigungsstraßen hochwertige Parkettböden unterschiedlichster Art. Für die Ver- und Entsorgung der Maschinen setzt Abteilungsleiter Rudi Hester vor allem auf Gabelstapler. „Der sichere Materialfluss hat eine enorm hohe Priorität“, betont der Produktionschef. Schließlich würde jede Unterbrechung der Abläufe zu erheblichen Mehrkosten führen. Bis zum Frühjahr 2008 stand deshalb an jeder Fertigungsstraße ein eigener Stapler bereit.


Wenige Hallen weiter - in der benachbarten Leistenfertigung - wurde dieses Prinzip bereits vor 18 Monaten abgeschafft. Auf einer Fläche von rund 8.000 Quadratmetern werden hier an sieben Produktionsstraßen rund 3.500 Varianten von Falt-, Sockel und Deckenabschluss-Leisten in verschiedensten Dekoren und Abmessungen produziert.

Auch in der Leistenfertigung spielt der reibungslose Materialfluss eine Schlüsselrolle. Dafür setzt der verantwortliche Abteilungsleiter Martin Wiesner seit 2006 jedoch ein verblüffend einfaches Stapler-Rufsystem ein. Mit Hilfe dieser Lösung konnte der Praktiker zwei von vormals drei Flurförderzeugen einsparen. „Wir haben zwei Frontstapler mit jeweils 3,5-Tonnen Tragfähigkeit an den Vermieter zurückgegeben und arbeiten seitdem mit nur einem Jungheinrich ETVQ Vierwegestapler“, berichtet Wiesner.

Stapler auf Knopfdruck Das Stapler-Rufsystem trägt den Namen „LT 03“ und stammt von der Securifix® GmbH aus Dachau. Es besteht aus mindestens einer Stapler-Rufstelle und einer portablen, am Flurförderzeug montierten, Empfangs- und Sendeeinheit, die sich in ihrer Form nicht von den Rufstellen unterscheidet. Die Aluminium-Druckguss-Gehäuse der Geräte verfügen über eine Flüssigkristall-Anzeige und sind gegen das Eindringen von Staub und Wasser geschützt.



In der Leistenfertigung der MeisterWerke wurde jede der sieben Fertigungsstraßen mit einer Rufstelle ausgerüstet. Eine Besonderheit sind die zusätzlichen großen Stapler-Anforderungstasten, die an einen Notfall-Schalter erinnern. Sobald an einer der Fertigungsstraßen Rohstoffe benötigt werden oder Fertigteile zur Abholung bereit stehen, kann der Stapler auf Knopfdruck herbeigerufen werden. „Die Lösung optimiert die Wegstrecken und beschleunigt den innerbetrieblichen Materialfluss erheblich“, erklärt Einkaufsleiter Wolfgang Siemer. Das LT 03 funktioniere effizienter und schneller als das vorherige Bestellen von Staplern per Zuruf oder Telefon.

Das Ruf-System für die Leistenfertigung kostete inklusive der gesamten Montage rund 15.000 Euro. Das System konnte ohne das Verlegen von Leitungen innerhalb weniger Stunden installiert werden und eignet sich für den Einsatz auf beliebig großen Betriebsflächen. Jede eingesetzte Rufstelle wirkt dabei wie eine Relaisstation, die „vorbeikommende“ Signale an die nächstgelegene Rufstelle weiterleitet. Das System ist derart einfach, dass auch die Schulung der Mitarbeiter in weniger als einer Stunde beendet war. „Wir waren sehr überrascht, mit welch geringem Einsatz wir gleich mehrere Stapler und die zugehörigen Betriebs- und Personalkosten einsparen konnten“, erinnert sich Siemer.

Überzeugte Zweifler

Nachdem sich LT 03 in der Leistenproduktion ein Jahr bewährt hatte, begannen Siemer und Hester 2008 mit der Einführung des Systems an den fünf Fertigungsstraßen der Parkett-Fertigung. Das Ergebnis: Durch die Investition von weiteren 15.000 Euro wurden von ehemals fünf Staplern in Halle 82 zwei weitere Fahrzeuge eingespart. „Meine Mitarbeiter waren sehr skeptisch, ob wir die Ver- und Entsorgung der Produktion auch mit drei Fahrzeugen gewährleisten können“, so Hester. Nach den ersten Monaten im Praxisbetrieb seien aber auch die Zweifler überzeugt worden.

Jeder abgesendete Auftrag wird mit Hilfe eines gebührenfreien Ultrahochfrequenz-Funksystems an alle angeschlossenen Gabelstapler übertragen. Theoretisch kann das LT03 bis zu 64 Rufstellen und 64 Flurförderzeuge verwalten, denen beliebige Namen zugeordnet werden. In der Parkettfertigung der MeisterWerke arbeitet das LT 03 mit einer Sonderfunktion: Die von den fünf Rufstellen abgesendeten Aufträge werden zunächst nur vom so genannten „A-Stapler“ empfangen. Dieser Hauptstapler ist ständig mit einem erfahrenen Mitarbeiter besetzt, der jeden Auftrag in seiner Dringlichkeit und Einsatznähe beurteilt. „Wenn es eng wird, kann dieser Fahrer den zweiten Stapler einschalten und ihm einen Auftrag weitersenden“, erklärt Hester. Der zweite Stapler ist nur sporadisch im Einsatz. Sobald dieses Fahrzeug einen Auftrag empfängt, leuchtet ein weithin sichtbares Warnsignal, so dass der zugeordnete Fahrer auf die Situation aufmerksam wird. „Die Sonderlösung wurde von Securifix® schnell und kostengünstig realisiert. Hier war man für unsere Wünsche sehr offen und hat flexibel reagiert,“ betont Einkaufsleiter Siemer.

Standardmäßig funktioniert das Stapler-Rufsystem etwas anders: Hier ist vorgesehen, dass jeder gesendete Auftrag an der portablen Empfangseinheit aller angeschlossenen Fahrzeuge angezeigt wird. Daraufhin entscheiden die Fahrer unabhängig voneinander per Knopfdruck, ob sie den Auftrag annehmen. Die Antworten werden über das Funknetz an die Rufstelle übertragen, die den Auftrag dem ersten antwortenden Stapler zuordnet. Bei allen übrigen Flurförderzeugen wird der so vergebene Auftrag automatisch gelöscht. Sobald der beauftragte Stapler die Ware übernommen hat, wird dies an der Rufstelle per Knopfdruck quittiert.

 


Schnelle Amortisation
Jede Einheit hat zur Unterscheidung eine eigene Kennung, so dass alle Rufannahmen eindeutig an der Rufstelle zugeordnet werden können. Einzelne Rufstellen können zudem so programmiert werden, dass sie nicht jeden verfügbaren Stapler erreichen. Dies macht zum Beispiel dann Sinn, wenn Rufstellen nur bestimmte Typen von Flurförderzeugen benötigen. Dies kann mit Traglasten oder speziell benötigten Anbaugeräten zusammenhängen.
Für Wolfgang Siemer hat sich die Investition von insgesamt 30.000 Euro innerhalb weniger Monate bezahlt gemacht. Neben den reduzierten Abschreibungen beziehungsweise den eingesparten Mietraten der Stapler sorgen vor allem die gesunkenen Personalkosten für eine schnelle Amortisation.

Hintergrund: MeisterWerke Schulte GmbH Die MeisterWerke Schulte GmbH
ist ein Produktionsunternehmen mit Sitz in Rüthen-Meiste im Sauerland. Seit über 75 Jahren steht das Familienunternehmen mit seinen beiden Vertriebsmarken MEISTER und Schulte Räume für Qualität, Innovation und anspruchsvolles Design. Mit über 600 Mitarbeitern entwickeln, produzieren und vertreiben die MeisterWerke in dritter Generation Parkett-, Furnier-, Laminat-, Linoleum- und Korkböden sowie Paneele.

Hintergrund: Securifix® Creativ Center

Das Securifix® Creativ Center entwickelt, produziert und vertreibt Kommunikationslösungen, die auf der Hochfrequenz-Funktechnik basieren. Auf diesem Gebiet verfügt das Unternehmen - gemeinsam mit seinen Beteiligungen - über mehr als 35 Jahre Erfahrung. Securifix® entwickelt seine eigenen Produkte ständig weiter und berücksichtigt dabei auch individuelle Kundenwünsche. Das Unternehmen firmiert als GmbH und hat seinen Sitz in Dachau. Zu den Kunden zählen Firmen wie Neff, Aldersbacher, Avery, Hilti oder Zweckform. Gründer und Geschäftsführer der Firma ist Edmund Breitenfeld.